warum ich alle nestlé-produkte boykottiere

Wenn der Konsument wüsste, dass 95% der Produkte, welche Nestlé weltweit produziert, unter menschenunwürdigen Bedingungen, mit billigsten, bereits gesundheitsschädlichen und fragwürdigsten Produktionsmethoden die Natur und den Menschen zugrunde richtet, würden Sie die Produkte meiden.

nestleWas macht einen Konzern stark und mächtig? Markt und Umsatz – klar? Was also ist zu tun? Kein Markt und damit kein Umsatz! Der Konzern muss schliessen. Es ist so einfach. Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht! Doch Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck macht kein Geheimnis daraus, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel benötige.

In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Aktivitäten zur Zeit in Äthiopien aus. Die Waadtländer setzen dabei auf eine Partnerschaft mit einem lokalen Anbieter. Nestlé eröffnet eine Abfüllanlage in Äthiopien. Die lokale Produktion soll den Zugang zum äthiopischen Markt mit seinen über 90 Millionen Einwohnern erleichtern. Dazu arbeitet das Waadtländer Unternehmen mit dem äthiopischen Produzenten Great Abyssinia zusammen, dem größten Mineralwasserproduzenten des Landes.
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quelle/mehr hierzu: claudio craf – nestlé – meiden

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4 Gedanken zu „warum ich alle nestlé-produkte boykottiere

  1. Also dein Tierschutzangagement in allen Ehren, aber mit Nestle liegst du falsch.
    Auch Nestle kann nur einen Billionstel Teil des Wassers in Flaschen abfüllen das in Aethiopien oder Indien auf den Boden fällt.
    Das ist einfach nur Verblödung pur und das Weitertragen sabotiert regelrecht die wahren Probleme und setzt die Glaubwürdigkeit der Kritiker herunter.
    Nestle produziert halt abgepackte Fressalien und verlangt dafür viel Geld. Aber das macht auch die Migros-Genossenschaft hier in der Schweiz und die wurde noch nie wirklich kritisiert.

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  2. Pingback: 14. Aug. 2016 – 17:53 | Die schönen Dinge des Lebens

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