totes fleisch von glücklichen tieren?

Wieviel hat die Vorstellung von idyllischen Bauernhöfen und glücklichen Tieren, von artgerechter Haltung auf grünen Wiesen mit der Realität zu tun? Wie leben und sterben Bio-Tiere wirklich?
18 01 2014 Mitte Potsdamer Platz Berlin Protestschild Schild Protest Protestschild Massenti
Wäre es für uns eine biologische Notwendigkeit, Tiere und „ihre Produkte“ essen zu müssen, stünden wir moralisch in der Pflicht, die „Nutztierhaltung“ hin zu einem besseren, bestmöglichen Tierleben zu optimieren. „Bio“-Tierhaltung war so ein Versuch – der nicht funktioniert, da sonst auch der gescheiteste Biobauer damit kein Geld verdienen könnte. Zum Glück brauchen wir aber auch gar keine Tierprodukte für ein erfülltes Leben.

Der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern ist keine Lebensnotwendigkeit, sondern Luxus, Gewohnheit – und überflüssig. Wir nutzen, quälen und töten Tiere, weil unser Geschmack darauf trainiert ist, weil wir es von Kindesbeinen an gewohnt sind und es als Zeichen von Wohlstand betrachten – und nicht, weil es so sein muss.

Der und die durchschnittliche Deutsche essen in ihrem Leben ca. 1.000 Hühner, 50 Schweine, 50 Puten, 5 Rinder, 5 Schafe, 50 Gänse und Enten und unzählige Fische und Meerestiere. Sie können also mit Messer und Gabel noch zahllosen Tieren das Leben retten. Eine Umstellung auf eine tier-, klima- und umweltfreundliche vegane Ernährung, die noch dazu Ihrer eigenen Gesundheit nutzt, war noch nie so einfach wie heute.
quelle: bio-wahrheit.de

kaufen, wegwerfen, neu kaufen

Alljährlich beschert das Weihnachtsgeschäft dem Einzelhandel den mit Abstand größten Umsatz des Jahres. So auch im vergangenen Dezember: Smartphones, Tablets und Spielkonsolen waren Ende 2013 die Verkaufsrenner. Sie dürften hierzulande unterm Weihnachtsbaum für Begeisterung gesorgt haben, die allerdings durch den enormen Ressourcenverbrauch und die damit verbundenen Folgen für Mensch und Natur getrübt wird.

mc3bcllDie Kehrseite des Neukaufens ist das Wegwerfen. Wohl ein jeder kennt die Situation: Der Drucker funktioniert nicht mehr, obwohl er noch nicht sehr alt ist. Der Kundendienst sagt sofort: „Die Reparatur lohnt sich nicht, die kostet rund 120 Euro. Neue Drucker gibt es ab 39 Euro. Mein Rat: Kaufen Sie einen neuen!“ Der neue Drucker wird gekauft. Zwei, drei Jahre später beginnt das gleiche Spiel von vorn, nur dass der Druckerbesitzer sich jetzt den Umweg über den Kundendienst spart, das kaputte Gerät gleich wegwirft und sich ein neues kauft. Ähnliches gilt für Scanner, Monitore, Digitalkameras, Spielkonsolen, DVD-Player. Reparieren? Lohnt nicht.

Kaufen, wegwerfen, neu kaufen. Kaufen, wegwerfen, neu kaufen. Wir haben uns an diesen Ablauf gewöhnt und kennen inzwischen die Lebenszyklen der Geräte: Alle zwei Jahre ein neues Handy, spätestens alle fünf ein neuer PC. Manchmal halten wir uns sogar daran, wenn die Geräte nicht kaputtgehen, und mustern sie trotzdem aus, sobald ein Nachfolgemodell auf den Markt kommt. Wir denken nicht groß darüber nach. Wir kaufen für die Müllhalde. weiterlesen antilobby.wordpress.com

jeder kann es, aber nur wenige wollen es

vegan gefällt
ein blogger-freund (auch veganer und ein wahrer tierfreund) hatte mich darauf hingewiesen, dass nicht nur meine tiere auf meinem cortijo über mein veganes leben glücklich sind, sondern weltweit etwa 58 milliarden tieren meine entscheidung gefällt.

versucht es doch auch einmal, ohne fleisch zu überleben. wenn ich das geschafft habe, dann kann dies jeder. auf die veganen fleischersatzprodukte verzichte ich komplett, solche angebote (bio, vegan oder vegetarisch) gibt es hier in andalusien sowieso nicht. natürliche alternativen finde ich aber genug. seit gut 20 jahren koche ich jeden tag selbst und wenn ich das kochen gelernt habe, dann kann das jeder. den tieren und der umwelt gefällt jeder „wahre“ tierfreund.

vom unwissen über natur

fischstc3a4bchenfischstäbchen schwimmen im meer, auf bergwiesen weiden die lila kühe, nudeln wachsen an sträuchern, das reh ist die frau vom hirsch, rosinen sind getrocknete pflaumen und orangen wachsen in england.

Der Natursoziologe Rainer Brämer hat das Verhältnis von Natur und Mensch untersucht. Herausgekommen waren „desaströse Ergebnisse“, wie er sagt. Beispielsweise konnten Jugendliche keine fünf heimischen Kräuter nennen.

Die Situation ist in der Tat erschreckend. Wir haben es mit einer regelrechten Wissenserosion zu tun, in Sachen Natur, in Sachen Landschaft, Landwirtschaft, aber auch was die Ernährung und die Gesundheit anbelangt. Die „lila Kuh“ ist ein berühmtes Beispiel aber es gibt viele andere. Kinder denken heute Orangen wachsen in England, Fischstäbchen schwimmen im Meer und viele Kinder aber auch schon Erwachsene können heute eine Amsel nicht mehr von einem Spatz unterscheiden.

Über Jahrhunderte hinweg wurde Wissen automatisch weitergegeben. Von Großeltern zu Eltern, von Eltern zu Kindern. Und das musste gar nicht in den Schulbüchern drinstehen, sondern man hat einfach automatisch, durch die Lebensumstände Dinge vermittelt, die auch zu Selbstkompetenz geführt haben von Kindern und später Erwachsenen, die dann automatisch wussten: wie ernähre ich mich richtig, wie verhalte ich mich in der Natur. Und das war so ein automatisches System, und dieses bricht nun erstmals seit Jahrhunderten zusammen. weiterlesen deutschlandradiokultur.de

wir fressen uns selbst

würdest du menschenfleisch essen ? nein !? doch was, wenn du erfährst, dass in jedem fleisch meist auch ein stück mensch steckt ? dass auch durch den konsum tierischen fleisches täglich unzählige menschen in not geraten und sterben ?
  • 20 % der bevölkerung verbrauchen 80 % der ressourcen unserer erde und 80 % der bevölkerung dürfen über den rest von 20 % der ressourcen verfügen !
  • die hälfte der menschheit muss mit weniger als zwei euro pro tag auskommen !
  • 6.000 menschen sterben jeden tag an hunger und wassermangel !
  • wir in den industriestaaten verbrennen heute an einem tag soviel kohle, gas und öl wie die natur in 500.000 tagen geschaffen hat !
  • wegen des treibhauseffektes rotten wir jeden tag bis zu hundert tier- und pflanzenarten aus und vergrössern die wüsten täglich um 30.000 hektar !
  • die menschheit wächst jeden tag um eine viertelmillion menschen !

wie wir mit genuss unsere umwelt zerstören

co2-ausstossdie erde ist ein lebewesen und ich versuche hier zu kommunizieren, dass jeder einzelne seinen ökologischen fussabdruck korrigieren, bzw. verkleinern muss um unsere erde zu retten. wir könnten in einer besseren welt leben, wenn jeder seinen eigenen konsum überdenkt, weniger verbraucht und dafür gerechte und faire preise bezahlt.

unser wirtschaftssystem zielt darauf ab, armut zu schaffen, und es schafft auch die umweltzerstörung. dies ist keine krise die vorüberzieht. diese krise schafft nicht nur armut und flüchtlinge, sondern bringt auch den tod. der wissenschaftler james lovelock behauptet, dass am ende dieses jahrhunderts auf der erde nur noch eine milliarde menschen leben werden. das kann angst machen, aber unsere erde darf nicht sterben!

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warum ich alle nestlé-produkte boykottiere

solche konzerne ekeln mich nur noch an. diese mächtigen lebensmittelkonzerne gibt es nicht um uns zu ernähren, es gibt sie, weil wir die konsumenten sie füttern. früher haben solche konzerne die hungrigen satt gemacht und heute machen sie die satten hungrig. warum aber dies alles zu lasten des tier- und umweltschutzes?

„warum ich seit fast 15 jahren alle nestlé-produkte boykottiere“

“experiment selbstversorgung” – vorstellungen einer lebenswerten zukunft

das „experiment selbstversorgung“ und das dazugehörige blog startete im jahr 2009 auf einem hof in niederösterreich. nach einer zwischenstation in tschechien zogen lisa und michael 2012 auf einen hof im österreichischen südburgenland. auf dem blog berichten sie gemeinsam mit verschiedenen gastautoren sehr unterhaltsam über ideen, erfahrungen und fortschritte auf dem weg zur selbstversorgung. mittlerweile ist diese seite zu einem anlaufpunkt für viele geworden, die sich für themen wie selbstversorgung, einfaches leben und do It yourself interessieren. die sich fragen, wie wir als gesellschaft anders miteinander umgehen können und wie wir als einzelne mit ersten schritten anfangen können. es bildet sich immer stärker eine community heraus, die in den kommentaren einen teils regen meinungs- und erfahrungsaustausch betreibt. das „experiment selbstversorgung“ ist also von einem privaten blog zu einer themen- und austauschplattform geworden.
selbstversorger
die über 72.000 follower auf facebook, die monatlichen aufrufe der website im sechsstelligen bereich und das zahlreiche positive feedback haben das paar immer bestärkt, weiterhin ihre erfahrungen und überlegungen zu teilen.